Frühblüher Erle und Hasel – Symptome, Behandlung & Tipps

Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen stehen die sogenannten Frühblüher vor der Tür. Der Pollenflug wird meist für Anfang Februar erwartet. Unser Medical-Team informiert über die unterschiedlichen Frühblüher sowie Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten.

Frühblüher Quelle: Maren Winter/eigenart/Shutterstock.com - Copyright: Scientific DX GmbH, 2019

Die beiden Allergieauslöser Erle und Hasel zählen zu den sogenannten Frühblühern, da ihre Pollen wesentlich zeitiger als die meisten anderen fliegen.

Auch dem Blühbeginn von Birke und Esche blicken viele Allergiker mit einem mulmigen Gefühl entgegen. Das hohe Allergiepotenzial der Pollen dürfte bei einigen die Freude über den bevorstehenden Frühlingsbeginn trüben. Je nach Wetterlage ist ab etwa Mitte bis Ende März mit Belastungen zu rechnen.

Pollenflug beachten

Zwar hängt der Pollenflug durchaus mit den Wetterbedingungen zusammen, allerdings ist schon ab etwa 5°C mit ihm zu rechnen. Konkrete Informationen zur aktuellen Allergenbelastung in der Umgebung können online in diversen Pollenflugkalendern abgefragt werden. Beschwerden, wie beispielweise Heuschnupfen, werden besonders in den kälteren Monaten häufig mit Erkältungen verwechselt. Eine Abklärung der Symptome ist daher unbedingt zu empfehlen.

Behandlung und Therapie

Jeder effektiven Behandlung geht eine genaue Diagnose voraus. Nur wer die Auslöser kennt, kann die Symptome lindern. Mittels Bluttest können die exakten Auslöser identifiziert werden. Durch die sogenannte Komponentendiagnostik kann zum Beispiel bei einer Allergie gegen Birkenpollen nicht nur das Hauptallergen festgestellt werden, sondern auch, ob Antikörper gegen weitere Allergenkomponenten der Birke vorhanden sind. Insbesondere für eine zielgerichtete Therapie (z.B. Hyposensibiliserung) ist es wichtig, die exakte Ursache seiner Beschwerden zu bestimmen.

  • Effektiv und schnell: Allergenkarenz – vermeiden Sie nach Möglichkeit jeden Kontakt mit dem Allergieauslöser.

  • Rasche Symptombekämpfung: Spezielle Medikamente für Allergiker (z.B. Antihistaminika) oder befeuchtende Nasen- und Augentropfen können bei akuten Beschwerden Abhilfe verschaffen. Sprechen Sie bitte jedenfalls vor der Einnahme mit Ihrem behandelnden Arzt.

  • Langfristige Therapie: Die sogenannte Hyposensibilisierung (auch als spezifische Immuntherapie bekannt) ist die bislang einzig etablierte Therapieform, bei der die Ursache der Beschwerden behandelt wird. Durch eine Allergie-Impfung soll der Körper über längere Zeit an den Auslöser gewöhnt werden, bis keine – oder nur eine sehr schwache – Überempfindlichkeitsreaktion ausgelöst wird.

Stethoskop

Medizinisch geprüft

Dieser Artikel wurde von Mag. Nora Zulehner, PhD auf seine medizinische Richtigkeit geprüft.

Österreich Österreich | Deutsch © 2020 Scientific DX GmbH
Wir verwenden Cookies, um grundlegende Funktionen dieser Website zu ermöglichen. Darüber hinaus verwenden wir Cookies für Analysen und Besucherstatistiken, die aber nicht zwingend für Ihre Benutzung der Website erforderlich sind. Mehr erfahren.