15 Tipps bei einer Pollenallergie

Pollen gänzlich zu vermeiden ist leider nicht möglich. Die Pollensaison erstreckt sich über das ganze Jahr. Sie beginnt mit den Frühblühern im Jänner/Februar und endet im Herbst mit Beifuß-, Ragweed- bzw. Ambrosiapollen bzw. diversen Pilzsporen. Dazwischen haben Birkenpollen (März bis Mai) und Gräserpollen (April bis August) Hochsaison. Unser Medical-Team verrät praktische Tipps, um sich auch während der jeweiligen Saison wohlzufühlen.

Frühblüher Quelle: octoflash/eigenart/Shutterstock.com - Copyright: Scientific DX GmbH, 2019

Wann fliegen welche Pollen?

Unser igevia-Pollenflugkalender bietet Ihnen eine Übersicht über die Blühzeiten 17 verschiedener Pollenarten sowie die Intensität der Belastung.

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5 Tipps für den Aufenthalt im Freien:

  • Vermeiden Sie Felder und Wiesen.
  • Betreiben Sie Sport besser in einer pollenarmen Umgebung oder in einem Studio bzw. zu Hause.
  • Mähen Sie Ihren Rasen nicht selbst.
  • Schließen Sie die Fenster während der Autofahrt.
  • Achten Sie bei der Urlaubsplanung auf die Pollenbelastung in Ihrem Wohnort bzw. Ihrer Wunschdestination. Verreisen Sie z. B. zur Pollenhochsaison in die Berge. Unsere Belastungskarte gibt Ihnen eine Übersicht über die Intensität der Pollenbelastung während der Sommermonate in Europa.
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5 Tipps für zu Hause

  • Wechseln Sie Ihre Kleidung nach dem Aufenthalt im Freien und legen Sie diese nicht im Schlafzimmer ab.
  • Waschen Sie sich vor dem Schlafengehen die Haare.
  • Trocknen Sie Ihre frisch gewaschene Wäsche nicht im Freien.
  • Montieren Sie Pollenschutzgitter (bzw. Pollenfilter im Auto).
  • Verwenden Sie Luftfilter.

5 Allround-Tipps

  • Trinken Sie ausreichend Wasser.
  • Verwenden Sie als zusätzlichen Schutz eine Sonnenbrille und Kopfbedeckung.
  • Vermeiden Sie Alkohol, da dieser die Blutgefäße erweitert und die Allergene über die Schleimhäute leichter in die Blutbahn gelangen.
  • Der Körper arbeitet auf Hochtouren, um mit den Allergieauslösern zurecht zu kommen. Schonen Sie sich deshalb und versuchen Sie zusätzlichen Stress und starke körperliche Anstrengung zu vermeiden.
  • Informieren Sie sich schon vor Beginn der Pollensaison bei Ihrer Ärztin bzw. Ihrem Arzt über eine Hyposensibilisierungstherapie sowie über symptomatische Behandlungsmöglichkeiten (z. B. mit Antihistaminika).
3 Behandlungsmethoden im Überblick

Kreuzallergien bei Pollenallergikern

Mit Pollenallergien gehen häufig Kreuzallergien, auch unter sekundäre Lebensmittelallergie bekannt einher. Achten Sie darauf, ob nach dem Genuss bestimmter Nahrungsmittel, z. B. Apfel, Haselnuss, Karotte etc. bestimmte Symptome auftreten und konsultieren Sie gegebenenfalls Ihre Ärztin bzw. Ihren Arzt.

Häufigste Kreuzallergien

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Hinweis: Beachten Sie bitte, dass diese Tipps kein Ersatz für eine medizinische Diagnose bzw. tiefgehende Beratung durch einen Arzt sind. Sollten Sie daher anhaltend unter Symptomen leiden, sich unwohl fühlen oder medizinische Fragen haben, wenden Sie sich bitte an eine Ärztin bzw. einen Arzt.

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