Tipps für die Gartenarbeit

Der Garten lockt, doch Nase und/oder Augen rinnen? Hobbygärtner und Naturliebhaber leiden meist besonders unter ihren Allergien. Durch Heuschnupfen und Co. kann das Gärtnern zu einer echten Herausforderung werden. Mit unseren Tipps werden Sie Ihre grüne Oase dennoch genießen!

Gartenarbeit Quelle: Romolo Tavani/Shutterstock.com - Copyright: Scientific DX GmbH, 2019

Die 4 wichtigsten Tipps

1. Kennen Sie Ihre Allergieauslöser

Solange Sie Ihre Allergieauslöser nicht kennen, helfen die besten Tipps nichts. Sobald Sie Klarheit darüber haben, worauf Sie allergisch reagieren, können Sie entsprechend darauf Rücksicht nehmen und vorbeugen.

2. Allergie- und duftstoffarme Pflanzen

Für eine geringe Allergenbelastung kann ein Steingarten eine dekorative Lösung sein. Wer auf den klassischen Naturgarten nicht verzichten möchte, ist mit folgenden Pflanzen meist gut beraten:

  • Stiefmütterchen
  • Narzissen
  • Vergissmeinnicht
  • Gartensalbei
  • Hornveilchen
  • Hortensien
  • Petunie
  • Clematis Allergiearme Bäumen sind z. B.:
  • Magnolien
  • Azaleen
  • Rhododendren

Verzichten Sie hingegen auf sogenannte „windblütige Pflanzen“, z. B.:

  • Birke
  • Hasel
  • Buche
  • Erle
  • Gräser

Da sie sich durch Windbestäubung verbreiten, belasten diese windblütige Pflanzen Pollenallergiker in der Regel besonders stark. Auch solche mit besonders intensivem Duft sollten besser außen vor bleiben, um die Schleimhäute vor zusätzlichen Reizungen zu schützen. Sollten Sie dennoch starke Beschwerden verspüren, werfen Sie einen Blick in Nachbars Garten. Vielleicht befinden sich dort Pflanzen, auf die Sie allergisch reagieren. Vor allem bei einem guten Nachbarschaftsverhältnis lässt sich bestimmt eine Lösung finden.

3. Tragen Sie die richtige (Schutz-)Kleidung

Auch die richtige Ausstattung sowie Reinigung der Kleidung und Utensilien kann dabei helfen, sich vor der Pollenbelastung zu schützen. Starke Allergiker sollten unbedingt zu Handschuhen und Mundschutz greifen, bevor es an die Arbeit geht. Um die Schleimhäute bestmöglich abzuschirmen und tränenden Augen vorzubeugen, wird das Tragen einer Sonnenbrille empfohlen. Durch das Tragen einer Kopfbedeckung verfangen sich keine Pollen in den Haaren. All jene die unter empfindlicher Haut leiden bzw. noch besser geschützt sein möchten, sollten in lange Oberteile und Hosen schlüpfen. Verursachen bestimmte Tätigkeiten wie Rasenmähen dennoch starke Beschwerden, sollten sie lieber von jemand anderem verrichtet werden. Nach der Gartenarbeit gilt in jedem Fall: Kleidung sofort in die Waschmaschine, damit die Pollen nicht in den Wohnräumen verteilt werden und ab unter die Dusche, inklusive Haarewaschen.

4. Gärtnern Sie nach Regentagen und in den Morgenstunden

Wer das richtige Timing beachtet, beugt Symptomen vor. In den Morgenstunden ist die Pollenbelastung meist deutlich geringer als im Laufe des Tages. Auch nach stärkerem Regen ist die Luft reiner und ein Aufenthalt im Freien ist deutlich angenehmer.

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